Verlässliche Qualität für den Bau – seit Generationen

Wir bleiben unseren Wurzeln treu und dem Bauhandwerk sowie unseren Kunden in der Region verpflichtet. Das Baustofferk RYGOL ist seit seinen Anfängen kontinuierlich gewachsen, doch ist dabei bis heute immer ein solides Familienunternehmen geblieben.

Starke Familie
1892 legte Vorfahr Johann Rygol das Fundament zum späteren Baustoffunternehmen, als er in Kattowitz in Oberschlesien eine erste Ziegelei erwarb. In den folgenden Jahrzehnten baute die Familie das Unternehmen stetig aus und konnte nach dem Zweiten Weltkrieg in Bayern neu Fuß fassen.

Nach dem Aufbau eines Kalkwerks und Steinbruchbetriebs durch Karl und Hilde Rygol in Painten nahe Regensburg erweitern deren Kinder und Enkel das Traditionsunternehmen: Trockenmörtel-Mischanlagen entstehen und die Produktpalette wächst kontinuierlich. 1976 erwirbt Klaus Rygol die SAKRET-Lizenz für Nordbayern: Rygol wird Gesellschafter der SAKRET Trockenbaustoffe Europa.

Heute leitet mit Dr. Wolfgang Rygol die vierte Generation der Rygols das Unternehmen erfolgreich. 


1892

Erste Ziegelei Bereits 1892 beginnt die Geschichte der Firma Rygol. Johann Rygol pachtet seine erste Ziegelei in Kattowitz/Oberschliesen.
Oberschlesien Bis zum zweitern Weltkrieg ist die Familie Rygol in Oberschlesien in der Baubranche mit drei Ziegeleien, einem Architekturbüro, einer Bauunternehmung, einem Brunnnenbau-Unternehmen sowie einem Sägewerk und einer Tischlerei tätig.
Enteignung 1945 wird der Familie Rygol der gesamt Besitz enteignet

1946/1947

Mit Mut und Zuversicht Karl und Hilde Rygol pachten, nahezu mittellos, aber voller Mut und Ideen, in Painten bei Kelheim einen Steinbruch von der Bayerischen Forstverwaltung sowie das Natursteinwerk Raßhofer.
Steinbruch Painten Karl Rygol Am 10. Mai 1946 nehmen die beiden Werke den Betrieb unter dem Namen Steinbruch Painten Karl Rygol auf.
Bauunternehmung In den ersten Jahren betreibt Karl Rygol außerdem eine Bauunternehmung, die auch Geschosswohnungsbauten in Regensburg, Parsberg und Hemau errichtet.
Kalkwerk und Steinbruch Karl Rygol Ab dem 1. Oktober 1947 nennt sich die Firma „Kalkwerk und Steinbruch Karl Rygol“. Die Söhne Klaus und Werner, die 1947 und 1948 aus der Kriegsgefangenschaft zurückkommen, unterstützen die Eltern beim Aufbau des Werkes.

1948 - 1951

Kauf Steinbruchgelände Der Schachtofen wird in Betrieb genommen. Ebenfalls 1948 erfolgt der Kauf des Steinbruchgeländes.
Stückkalk und Feinkalk Bis 1951 besteht das Angebot ausschließlich aus gebranntem Stückkalk, mit Inbetriebnahme der ersten Kugelmühle zusätzlich aus gemahlenem Stückkalk = Feinkalk.

1954 - 1975

Kalkwerk Rygol Ab 1. Januar 1954 wird die Firma unter dem Namen Kalkwerk Rygol K.G. geführt. Klaus und Werner Rygol werden Gesellschafter.
Wirtschaftswunder Die nächsten 20 Jahre wächst das Unternehmen, es werden neben dem Kalkabbau zunächst vorgemischte Bindemittel wie Putz- und Mauerbinder produziert. Doch bereits 1970 kommen die ersten Trockenmörtel wie Paintener Fertigschweiß und Rygol-Maschinenputze hinzu.
Moderne Produktionsanlagen Für die Produktion der Trockenmörtel und Bindemittel wurde moderne Produktionsanlagen errichtet.

1976 - 1990

Rygol und SAKRET Klaus Rygol erwirbt die SAKRET-Lizenz für Nordbayern. Rygol wird Gesellschafter der deutschen SAKRET-Gruppe, heute SAKRET Trockenbaustoffe Europa.
Mischanlage für Massenprodukte Durch das stetig wachsende Angebot an Produkten, wird in den 80er Jahren eine zweite Mischanlage, die für Massenprodukte konzipiert ist, in Turmbauweise erstellt. In diese moderne Anlage ist eine Mischanlage für Wärmedämmputz integriert.
Moderne Anlagen für Kalkbereich Auch im Kalk- und Kalksteinbereich wird in eine neue Vorbrechanlage, eine Hydratanlage, und eine neue große Brechsandanlage für eine erweiterte Eigenproduktion von Putz und Mörtelsanden investiert.

1994 - 2000

Wiedervereinigung Die Wiedervereinigung der beiden Deutschen Staaten bringt neue Chancen und Möglichkeiten für die Bauwirtschaft und die Baustoffindustrie. In diesem Jahr erwirbt Klaus Rygol die begehrte SAKRET-Lizenz für Sachsen.
SAKRET Sachsen In den folgenden Jahren wird in den Paintener Mischanlagen rund um die Uhr gearbeitet bis im Frühjahr 1992 die erste SAKRET-Sachsen-Produktionsstätte in Zeithain bei Riese ihre Arbeit aufnimmt. 1993 geh in Diethensdorf bei Chemnitz das zweite große Werk der SAKRET-Trockenbaustoffe Sachsen in Betrieb.

1994 - 2000

3. Mischanlage Im April wird in Painten die dritte Mischanlage in Turmbauweise eingeweiht - eine hochtechnisierte Anlage für Edelputze und Sonderprodukte.
Nassmischanlage Ein Jahr später wird die Mischanlagentechnik um eine Nassmischanlage für Grundierungen und Haftbrücken sowie eine Anlage zum Einfärben von Kalk-, Silikat- und Silikonharzfarben erweitert.
SAKRET Osten Weiter wird Rygol Partner der Firma Büechl in der Gesellschaft SSH SAKRET-Bohemia, heute SAKRET CZ k.s., mit einem Werk in Ledcice, nördlich von Prag. 1999 gründen Büechl und Rygol SAKRET Slovakia k.s. und ein Jahr später wird im Westen Ungarns das erste Werk der SAKRET Hungaria Bt. eröffnet. Auch in dieser Firma ist Rygol Partner von Büechl.

2009

Photovoltaikanlage Im Herbst geht eine 16000 m² große Freiflächen-Photovoltaikanlage ans Netz. Sie liefert ca. 900000 kWh/Jahr.
Erweiterung Ungarn In diesem Jahr erfolgt außerdem die Inbetriebnahme des zweiten Werkes von SAKRET Hungaria südlich von Budapest.

2010 - heute

5. Mischanlage In einer fünften Mischanlage werden in Painten jetzt auch kunstharzgebundene Mörtel für den Garten- und Landschaftsbau sowie für den Tiefbau hergestellt
KWK mit Gasturbine Im Jahr 2013 erfolgte die Inbetriebnahme der KWK (Kraft-Wärme-Kopplung) mit Gasturbine. 2015 Optimierung Mischanlage 1.

Als traditionsreiches, mittelständisches Unternehmen tragen wir Verantwortung für unsere Mitarbeiter und die Region, in der wir verwurzelt sind. Wir denken in Generationen statt in Quartalen. Diese Philosophie zeigt sich in unserem sorgsamen Umgang mit unserem Grundstoff Kalk, denn er ist die Basis unserer Kalkprodukte sowie unsere praxisorientierten System-Werkmörtel. Unser Anspruch sind qualitativ hochwertige Produkte und zufriedene Kunden. Das Qualitätsbewusstsein unserer Mitarbeiter, verbunden mit qualitativ hochwertigen Rohstoffen und der kontinuierlichen Verbesserung aller Prozesse bilden hierfür die Grundlage.

Qualität und Fairness
Auf dieser Grundlage beruht seit jeher unser unternehmerischer Erfolg. Die Anforderungen und Wünsche unserer Kunden haben höchste Priorität. Diesem Anspruch kommen wir mit permanenten Neuentwicklungen und ständiger Aktualisierung unseres Produktportfolios sowie umfassenden Serviceleistungen nach. So sichern wir unsere Auftragslage, den Unternehmensertrag und die Arbeitsplätze in der Region.

Kundenzufriedenheit auf allen Ebenen
Zum einen ist unser Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO 9001 darauf ausgerichtet, die Qualität unserer Produkte und Dienstleistungen ständig zu verbessern und sie an die verarbeitungstechnischen und wirtschaftlichen Anforderungen unserer Kunden anzupassen. Zum anderen bieten wir einen kompetenten Rundumservice für unsere Produkte.

Bei allem, was wir tun, um die Qualität unserer Produkte und den Service am Kunden sicherzustellen, verlieren wir den Erfolgsfaktor Mensch nicht aus den Augen. Als einer der größeren Arbeitgeber im Landkreis Kelheim sind derzeit über 170 Mitarbeiter in unserem Unternehmen tätig. Ihr Denken und Handeln prägen das Bild von RYGOL. Sie sind mit Blick auf unsere Kunden bestrebt, deren vielfältige Anforderungen und Wünsche zu hundert Prozent zu erfüllen. So wird das Engagement und Know-how unserer Mitarbeiter die Grundlage für unseren stetigen Erfolg.

Individualität ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Unternehmenskultur und ausdrücklich erwünscht. Wir legen Wert auf einen größtmöglichen Freiraum für unsere Mitarbeiter. So gelingt eigenverantwortliches Arbeiten im Rahmen der jeweiligen Tätigkeit. Dank dieser Firmenphilosophie können wir auf ein großes Potenzial an engagierten und langjährigen Mitarbeitern zurückgreifen, die eng mit der Region verbunden sind. 


Referenzen