Page 35 - fliesen_fussboden
P. 35
Boden
Zuerst beachten: Nächster Schritt:
Anforderungen und Hinweise Untergrundvorbehandlung für Verfliesung
Zementestriche, unbeheizt Calciumsulfatgebundene Estriche (beheizt, unbeheizt)
Flächen DIN 18560 SAKRET
Calciumsulfatestriche DIN 18560
Grundierung für Anhydrit
Max. Restfeuchte, bei Verwen- und Holz A&H
dung spezieller Produkte, höhere ≥ 2,0–2,5 CM-% Max. Restfeuchte bei Belegung 0,5 CM-% unbeheizt
Restfeuchte möglich (dazu Merk- Beheizte Estriche mit Bodenbelägen und Aus- Verdünnungsgrad: 1:1 mit Wasser
blätter der Hersteller beachten)
gleichs- bzw. Spachtelmassen 0,3 CM-% beheizt SAKRET
Fugen müssen Zement-Merkblatt Betontechnik B19 Spezialgrundierung SG
„Zementestrich“ des Verein Deutscher Zementwerke Nur belegreif, wenn Estrich vorab vorschriftsmäßig mit SAKRET Quarzsand Nr. 8
e. V. entsprechen aufgeheizt wurde; ausgefülltes Heizprotokoll beim (0,3–0,8 mm) abgestreut und anschlie-
Heizungsbauer anfordern ßend abgesaugt
Scheinfugen im Estrich vor der Belegung kraftschlüssig
verschließen
Um eine ggf. vorhandene Sinterschicht zu entfernen,
Gebäudetrenn- und Bewegungsfugen aus dem Estrich in Oberfläche vorab anschleifen und absaugen; Außnah-
nachfolgenden Belag übernehmen men in den Herstellerangaben des Estrichs beachten
Zementestriche beheizt Vor dem Verfliesen oder Spachteln ist eine Grundierung
erforderlich
Flächen DIN 18560
Estrich in den feuchtigkeitsbelasteten Bereichen der
Max. Restfeuchte 2,0 CM-% Unbeheizte Estriche Feuchtigkeitsbeanspruchungsklasse A0 schützen: mit
alternativen Abdichtungen, gemäß Merkblatt des ZDB
Ausreichend Messstellen für Feuchtigkeitsmessungen „Hinweise für die Ausführung von Verbundabdichtungen
müssen vorhanden und ausgewiesen sein mit Bekleidungen und Belägen aus Fliesen und Platten
für den Innen- und Außenbereich“
Nur belegreif, wenn Estrich vorab vorschriftsmäßig
aufgeheizt wurde; ausgefülltes Heizprotokoll beim Fugen müssen den Vorgaben aus dem Merkblatt Nr. 5 Fliesen- und Plattensysteme
Heizungsbauer anfordern „Fugen in Calciumsulfat-Fließestrichen“ des Industrie-
verbandes WerkMörtel e. V. entsprechen
Fugen müssen Zement-Merkblatt Betontechnik – B19
„Zementestrich“ des Vereins Deutscher Zementwerke
Gebäude-, Heizkreistrenn- und Bewegungsfugen aus
e. V. entsprechen
dem Estrich in den nachfolgende Belag übernehmen
Scheinfugen im Estrich vor der Belegung kraftschlüssig
verschließen Alter Fliesenbelag
Gebäude-, Heizkreistrenn- und Bewegungsfugen aus
Intakter Verbund zwischen Altbelägen (Keramik-, SAKRET
dem Estrich in nachfolgenden Belag übernehmen
Beton- und Naturstein) und tragfähigen Untergrund Schnellhaftgrund SHG
erforderlich
Gussasphaltestriche (mind. AS-IC 10 mit starrer Dämmung)
Verdünnungsgrad: unverdünnt
Müssen sauber und trennmittelfrei sein
Gussasphalt sollte mind. der Klasse IC-10 entsprechen
und für guten Haftverbund ausreichend abgesandet sein Hohlliegende oder lose Fliesen entfernen und diese SAKRET
Stellen ausbessern (z. B. mit SAKRET Wand- und Boden- Spezialgrundierung SG
Gussasphaltestriche für einen ebenen Untergrund spachtel schnell WBS)
immer mit einer Ausgleichsschicht abspachteln mit SAKRET Quarzsand Nr. 8
Abspachteln sofort nach dem Erkalten des Estrichs Empfehlung: Fliesenoberflächen vorab mechanisch, (0,3–0,8 mm) abgestreut und anschlie-
ßend abgesaugt
möglich z. B. durch Schleifen, anrauen
Bei zementgebundenen Spachtelmassen ist eine Schicht-
dicke von 5 mm nicht zu überschreiten Notizen
Nur hochkunststoffvergütete Spachtelmasse verwenden
Verlegung von großformatigen Platten (> 30 cm Seiten-
länge) an stark sonnenbeschienenen Innenbereichen ist
nicht zu empfehlen
Belegung eines Gussasphalts mit Fliesen und Platten im
Außenbereich ist nicht zulässig
SAKRET Lieferprogramm – Fliesen und Platten 35

