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Boden

 Zuerst beachten:  Nächster Schritt:
 Anforderungen und Hinweise  Untergrundvorbehandlung für Verfliesung


 Zementestriche, unbeheizt  Calciumsulfatgebundene Estriche (beheizt, unbeheizt)
 Flächen   DIN 18560                                                         SAKRET
                                       Calciumsulfatestriche   DIN 18560
                                                                             Grundierung für Anhydrit
 Max. Restfeuchte, bei Verwen-                                               und Holz A&H
 dung spezieller Produkte, höhere  ≥ 2,0–2,5 CM-%  Max. Restfeuchte bei Belegung   0,5 CM-% unbeheizt
 Restfeuchte möglich (dazu Merk-  Beheizte Estriche  mit Bodenbelägen und Aus-  Verdünnungsgrad: 1:1 mit Wasser
 blätter der Hersteller beachten)
                                       gleichs- bzw. Spachtelmassen  0,3 CM-% beheizt  SAKRET
 Fugen müssen Zement-Merkblatt Betontechnik B19                              Spezialgrundierung SG
 „Zementestrich“ des Verein Deutscher Zementwerke  Nur belegreif, wenn Estrich vorab vorschriftsmäßig   mit SAKRET Quarzsand Nr. 8
 e. V. entsprechen                     aufgeheizt wurde; ausgefülltes Heizprotokoll beim   (0,3–0,8 mm) abgestreut und anschlie-
                                       Heizungsbauer anfordern               ßend abgesaugt
 Scheinfugen im Estrich vor der Belegung kraftschlüssig
 verschließen
                                       Um eine ggf. vorhandene Sinterschicht zu entfernen,
 Gebäudetrenn- und Bewegungsfugen aus dem Estrich in  Oberfläche vorab anschleifen und absaugen; Außnah-
 nachfolgenden Belag übernehmen        men in den Herstellerangaben des Estrichs beachten

 Zementestriche beheizt                Vor dem Verfliesen oder Spachteln ist eine Grundierung
                                       erforderlich
 Flächen   DIN 18560
                                       Estrich in den feuchtigkeitsbelasteten Bereichen der
 Max. Restfeuchte  2,0 CM-%  Unbeheizte Estriche  Feuchtigkeitsbeanspruchungsklasse A0 schützen: mit
                                       alternativen Abdichtungen, gemäß Merkblatt des ZDB
 Ausreichend Messstellen für Feuchtigkeitsmessungen  „Hinweise für die Ausführung von Verbundabdichtungen
 müssen vorhanden und ausgewiesen sein  mit Bekleidungen und Belägen aus Fliesen und Platten
                                       für den Innen- und Außenbereich“
 Nur belegreif, wenn Estrich vorab vorschriftsmäßig
 aufgeheizt wurde; ausgefülltes Heizprotokoll beim  Fugen müssen den Vorgaben aus dem Merkblatt Nr. 5                Fliesen- und Plattensysteme
 Heizungsbauer anfordern               „Fugen in Calciumsulfat-Fließestrichen“ des Industrie-
                                       verbandes WerkMörtel e. V. entsprechen
 Fugen müssen Zement-Merkblatt Betontechnik – B19
 „Zementestrich“ des Vereins Deutscher Zementwerke
                                       Gebäude-, Heizkreistrenn- und Bewegungsfugen aus
 e. V. entsprechen
                                       dem Estrich in den nachfolgende Belag übernehmen
 Scheinfugen im Estrich vor der Belegung kraftschlüssig
 verschließen  Alter Fliesenbelag
 Gebäude-, Heizkreistrenn- und Bewegungsfugen aus
                                       Intakter Verbund zwischen Altbelägen (Keramik-,   SAKRET
 dem Estrich in nachfolgenden Belag übernehmen
                                       Beton- und Naturstein) und tragfähigen Untergrund   Schnellhaftgrund SHG
                                       erforderlich
 Gussasphaltestriche (mind. AS-IC 10 mit starrer Dämmung)
                                                                             Verdünnungsgrad: unverdünnt
                                       Müssen sauber und trennmittelfrei sein
 Gussasphalt sollte mind. der Klasse IC-10 entsprechen
 und für guten Haftverbund ausreichend abgesandet sein  Hohlliegende oder lose Fliesen entfernen und diese   SAKRET
                                       Stellen ausbessern (z. B. mit SAKRET Wand- und Boden-  Spezialgrundierung SG
 Gussasphaltestriche für einen ebenen Untergrund  spachtel schnell WBS)
 immer mit einer Ausgleichsschicht abspachteln                               mit SAKRET Quarzsand Nr. 8
 Abspachteln sofort nach dem Erkalten des Estrichs  Empfehlung: Fliesenoberflächen vorab mechanisch,   (0,3–0,8 mm) abgestreut und anschlie-
                                                                             ßend abgesaugt
 möglich                               z. B. durch Schleifen, anrauen
 Bei zementgebundenen Spachtelmassen ist eine Schicht-
 dicke von 5 mm nicht zu überschreiten  Notizen
 Nur hochkunststoffvergütete Spachtelmasse verwenden

 Verlegung von großformatigen Platten (> 30 cm Seiten-
 länge) an stark sonnenbeschienenen Innenbereichen ist
 nicht zu empfehlen
 Belegung eines Gussasphalts mit Fliesen und Platten im
 Außenbereich ist nicht zulässig

                                                                                  SAKRET Lieferprogramm – Fliesen und Platten         35
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