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Wand
            Mauerwerk, Beton, Porenbeton
 Zuerst beachten:  Nächster Schritt:                                         Mauerwerk/Porenbeton:
 Anforderungen und Hinweise  Untergrundvorbehandlung für Verfliesung  Mauerwerk   DIN EN 1996
                                                                             SAKRET Universalgrundierung UG
                                                             DIN EN 206
 Zement- und Kalkzementputz            Flächen                               Verdünnungsgrad: 1:3–1:5
            Mauerwerk/Porenbeton                             DIN 1045-2      mit Wasser
 Flächen   DIN 18550
                                       Direkte Verlegung auf Unterkonstruktion nur bei   Beton:
 Mind. Klasse CS II  DIN EN 998-1      Ebenflächigkeit, vollfugiger Vermauerung und bei   SAKRET Schnellhaftgrund SHG
                                       Mörtelschichten, die mit ausreichenden Zahntiefen
 Trockenrohdichte  ≥ 1000 g/m 3        abgekämmt werden                      Verdünnungsgrad: 1:1 mit Wasser

 Mindestdruckfestigkeit  2,0 N/mm 2*   Mischmauerwerk mit einem armierten
                                       Putz versehen
 Der Putz muss geschlossen und trocken sein.  Benetzbare Oberfläche, ohne Sinterschichten

 Mit Richtlatte scharf abziehen bzw. abkratzen –  Verlegung ohne zusätzliche Entkopplungsmaßnahmen
 nicht filzen, nicht glätten!  Beton   frühestens nach 6 Monaten
 * bei Sonderfreigabe auch darunter
                                       Je nach Schwindverhalten des Betons, der Dicke, Her-
                                       stellung und klimatischen Bedingungen ausreichend
 Gips- und Kalkgipsputz
                                       Bewegungsfugen im Fliesenbelag berücksichtigen
                                       (Planungsaufgabe)
 Flächen   DIN EN 13279-1
 Mindestdruckfestigkeit  2,0 N/mm 2  Alter Fliesenbelag
 Schichtstärke Putz, einlagig  mind. 10 mm  Intakter Verbund zwischen Altbelägen (Keramik-,   SAKRET
                                       Beton- und Naturstein) und tragfähigen Untergrund   Spezialgrundierung SG
 Mit Richtlatte scharf abziehen bzw. abkratzen –  erforderlich
 nicht filzen, nicht glätten!          Flächen müssen sauber und trennmittelfrei sein  mit SAKRET Quarzsand Nr. 8
                                                                             (0,3–0,8 mm) abgestreut und
 Zulässiges Gesamtgewicht der Fliesen und Platten inkl.                      anschließend abgesaugt
                                       Hohlliegende oder lose Fliesen entfernen und diese
 Kleber beachten                                                                                                     Fliesen- und Plattensysteme
                                       Stellen ausbessern (z. B. mit SAKRET Wand- und Boden-  SAKRET
                                       spachtel schnell WBS)                 Schnellhaftgrund SHG
 Gipsputze müssen vor der Belegung trocken sein
                                                                             Verdünnungsgrad: unverdünnt
                                       Empfehlung: Fliesenoberflächen vorab mechanisch,
 Grundierung erforderlich
                                       z. B. durch Schleifen, anraue
 In feuchtigkeitsbelasteten Bereichen der Wasserein-
 wirkungsklassen WO-I, W1-I, Gips- und Kalkgipsputze   Festsitzende Altanstriche und dispersionshaltige Putze
 schützen: Abdichtung gemäß Merkblatt des ZDB „Abdich-
 tungen im Verbund (AIV)"              Alte Anstriche und Dispersionsputze nach Möglichkeit   SAKRET
                                       entfernen                             Schnellhaftgrund SHG
                                       Wenn nicht möglich, muss ein fester Verbund zum    Verdünnungsgrad: unverdünnt
 Gipskarton- und Gipsfaserplatten      Untergrund gewährleistet sein
                                       Anlösen durch Feuchtigkeit und alkalische
 Platten müssen formstabil sein.       Medien vermeiden

 Bei höherer Belastung (Armaturen, hohes Eigengewicht  Belegung nur in trockenen Bereichen, nassbelastete
 der Fliesen) Wände doppelbeplanken    Bereiche nicht zulässig
 Berücksichtigung des zulässigen Flächengewichts der  Hartschaumträgerelemente
 Hersteller
                                                                             Evtl. Kratzspachtelung mit
 Grundierung erforderlich              Hartschaumträgerelemente aus extrudiertem (XPS) und
                                       expansiertem (EPS) Polystyrol mit Mörtel- oder Träger-  Dünnbettmörtel
                                       beschichtung für direkte Fliesenverlegung geeignet
 In feuchtigkeitsbelasteten Bereichen der Wassereinwir-
 kungsklassen WO-I, W1-I, Gipskarton- und Gipsfaserplat-  Ohne Mörtelbeschichtung vor dem Fliesen eine Kratz-
 ten schützen: Abdichtung gemäß Merkblatt des ZDB  spachtelung aus Dünnbettmörtel aufbringen
 „Abdichtungen im Verbund (AIV)"

                                       Hinweise der Hersteller beachten

                                                                                  SAKRET Lieferprogramm – Fliesen und Platten         33
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